JUMAD

JUMAD
Junge Muslime aktiv für Demokratie


JUMAD ist ein Projekt zur Stärkung von Jugendlichen, um wirksam religiös-motivierten Radikalisierungstendenzen, aber auch islam-feindlichen Haltungen zu begegnen.
Es wird vom Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e.V. in enger Kooperation mit dem Beauftragten für Integration der Stadt Mannheim umgesetzt und vom
Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jungend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ gefördert.

Mit diesem Projekt zielt das Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e.V. darauf, junge Muslime in ihren Haltungen zu bestärken und Handlungskompetenzen zu fördern, damit junge Muslime sich als selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft erfahren
und sich aktiv einbringen.


Als primäre Zielgruppe adressiert JUMAD junge Muslime in Mannheim & Umgebung. Es geht darum, Diskurskompetenzen gegen islamophobe Einstellungen und radikalisierende Ideologien zu stärken und deren
 (stadt)gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Denn junge Muslime
 verbalisieren eine „doppelte Verunsicherung“: Einerseits wird durch öffentliche Stimmungsmache Muslimen ihr Selbstverständnis der Zugehörigkeit zu dieser Gesellschaft in Frage gestellt.
Andererseits werden diese innerhalb der muslimischen
Communities (insb. Soz. Medien) durchaus mit Positionen konfrontiert, die sich gegen die hiesige freiheitlich-demokratisch Gesellschaftsform richten und eine islamisch-geprägte als (bessere) Gesellschaftsform
propagieren. Junge Muslime geben immer wieder an, dass sie den
regelmäßig den im Diskurs erwachsenden Rechtfertigungsdruck (Türkeipolitik,Islamistischer Terror) als belastend erleben und sich selten in der Lage  sehen, die häufig angetragene Rolle als „ExpertInnen für ihre Religion“ auszufüllen.
Als sekundäre Zielgruppe sind Moscheen und Eltern zur Projektunterstützung  unverzichtbar für das Vorhaben.
Im Zuge der Projektvorbereitung wurden neben
jugendlichen Muslimen auch verschiedene Gemeinden einbezogen.
In der 1. Projektphase wird es darum gehen, die hierbei erhaltenden Signale, das Projekt grundsätzlich zu unterstützen,
in konkrete Verabredungen über die Rolle und Mitwirkung der
Moscheen im Projekt zu überführen.
Neben der Akquise von jugendlichen Projekt-Teilnehmenden wird
schwerpunktmäßig das Projekt gegenüber den Moscheen vorgestellt und um verbindliche Unterstützung geworben werden.
Dabei ist entscheidend, Transparenz über die Intention
und Ziele des Projektes herzustellen.
Das Projekt ist ein Ansatz, um die Resilienzkräfte der Teilnehmenden im Sinne einer engagierten Bürgerschaft zu stärken.
Zudem wird im Rahmen des Projektes ein Beratungsangebot
zur Radikalisierungsprävention sowie ein entsprechender

"Runder Tisch" mit allen relevanten Institutionen vor Ort zum Thema etabliert werden.

In diesem Zusammenhang suchen wir eine/n neue Mitarbeiter/in

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